Unsere Tänze wurden zum Teil von einigen der besten Folklorechoreographen entwickelt.
In unsere schönsten Choreographien möchten wir Ihnen hier einen kleinen Einblick geben:
Johannisfest in Casel - Choreographie: Frantisek Bonus -
Das Johannisfest ist ein sehr seltener Brauch, der auf heidnischen Ursprung zurückführt. Das in Casel, einem kleinen Dorf in der Nähe von
Cottbus, jährlich um den 24. Juni begangene Fest bildet die Grundlage für diese Tanzsuite. Am Johannistag pflücken die Mädchen am frühen
Morgen tausende Kornblumen, winden sie zu langen Girlanden und Kränzen und fertigen daraus für Jan einen prächtigen Anzug. Im rasenden
Galopp reitet er mit seinen Freunden durchs Dorf. Die Mutigsten reißen ihn vom Pferd. Schnell vergeht die Blütenpracht, doch jeder, der
ihm eine Blüte entreißt, fängt sich den Sommer ein. Ein Grund, diesen Tag mit einem temperamentvollen Tanz im Gasthaus zu beenden.
Spinte - Choreographie: Dieter Wendisch -
Die langen Winterabende verbringen die Mädchen in den sorbischen Dörfern traditionell in der Spinnstube.
Während der Arbeit wird immer auch sehr viel gesungen. Die Burschen dürfen dabei nur von draußen zuschauen. Erst später gesellen sich die Burschen
zu den Mädchen. Dann wird ausgelassen getanzt und je höher die Mädchen gehoben werden, desto höher wächst der Flachs im kommenden Sommer.
Winzerfest - Choreographie: Aenne Goldschmidt -
Das Winzerfest ist eine aus den Grundformen des Rheinländers entwickelte Tanzszene. In einer großen Bütte werden nach der Weinlese die Trauben zerstampft
und der Saft herausgepresst. Nach getaner Arbeit verkosten die Winzer den Wein. Beschwingt und heiter klingt das Winzerfest aus. |